Herzlich Willkommen im Januar,

Auch im neuen Jahr gibt es unseren Kalender im iCal-Format zum Download!

Los geht's am Donnerstag, den 15.01.2015, mit einem besonderen FacharztDuell-Spezial: Arzt vs. Familie - je zwei Ärztinnen und Ärzte diskutieren ihre Wege, Familie und Beruf zu vereinen.

Einer von ihnen hat uns bereits von seinem bunten Lebensweg berichtet (Geschichtsstudium in Schweden, Filmemacher für den BR, nun Hausarzt, Professor und Familienvater), seht mehr im Video-Interview mit Prof. Jörg Schelling!

Ebenso am Donnerstag kannst Du beim Semesterrückblick den Verantwortlichen Deine Meinung zu Lehre und Organisation mitteilen, später am Abend kannst Du weiterziehen zur Klinikparty der Fachschaft in Neon-Farben.

Und: Die Fachschaft richtet in München die Mitgliederversammlung der BVMD im WiSe 2015/2016 aus.
Mach mit bei einem der größten Medizinerprojekte Deutschlands!

Lehrreiche 30-Stunden-Schichten, "Rent-a-Wreck" und die Faszination Südafrikas erwarten Dich in unserem Famulaturbericht aus Johannesburg und wir geben Dir einen kurzen Rückblick zum Mentoring Fest 2014.

Einen guten Start ins Jahr wünscht Dir
Dein Newsletter-Team

Januar 2015


Jederzeit          Finde deinen Mentor!

dateien/mentor/newsletter/2014_10_oktober/Griechischer Finger.jpg

Nutze deine Chance und suche dir jetzt deinen persönlichen Mentor!

Auch wenn du vielleicht noch nicht genau weißt, was du später machen möchtest, solltest du dir bereits zu Beginn der Klinik eine Kontaktperson suchen, die dir bei all deinen Fragen rund um das Medizinstudium mit Rat und Tat zur Seite steht. Engagierte Ärztinnen und Ärzte aller Fachgebieten unterstützen dich gerne.

Melde dich hier einfach mit deiner Campus-Kennung an und finde deinen ganz persönlichen Mentor!


Finde jetzt die perfekte Doktorarbeit!

dateien/doktamed/Doktaboerse/Tiles_Dokta_profile2.jpgEine umfassende, aktuelle und einfach zu bedienende Plattform für medizinische Doktorarbeiten – das wäre doch ein Traum!

Genau deshalb haben wir zusätzlich zur jährlichen DoktaMed die Doktabörse ins Leben gerufen, welche deinen Kontakt zu einer Arbeitsgruppe oder einem Institut mit einer interessanten und unbesetzten Promotionsarbeit erleichtern soll.

Du findest uns hier!

 Gleichzeitig kannst du dich auch einfach allgemein über die vorhandenen Institute und AGs und ihre Forschungsgebiete informieren, und das über eine intutitive Kacheloberfläche!


So, 11.01.15
MeCuM-Mentor Skiausfahrt
06:45-17:30
Skigebiet Wilder Kaiser

dateien/mentor/newsletter/2014_12_dezember/skiausflug_flyer_2015.jpgBald ist es wieder soweit! MeCuM-Mentor veranstaltet jährlich eine Skiausfahrt für alle Studenten, Ärzte, Mentoren oder jene, die es werden wollen....Am 11.1.2015 startet also die 4. Skiausfahrt von MeCuM-Mentor! 
Wenn ihr Lust habt auf einen tollen Skitag und anschließendem netten get-together vor der Heimreise, dann meldet euch doch schnell an unter 

ski@mecum-mentor.de!!

In der Mail bitte angeben: Vollständiger Name und Geburtsdatum, sowie eure Handynummer, falls wir euch am Skitag erreichen müssen. 


Treffpunkt: 06:45 am Sendlinger Tor. 
Kosten: 59€/Person (bitte überweist den Betrag bis SPÄTESTENS 14.12.14!!!)
zurück in München ca. 19-20 Uhr

First come, first served! Da wir aus organisatorischen Gründen nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen haben, solltest du dich schnell anmelden.
Deine Anmeldung ist verbindlich und wird bis auf den Preis für den Skipass nicht wieder ausgezahlt. Solltest du doch nicht können, kannst du aber gerne einen Ersatz-Mitfahrer schicken!
Falls sich tatsächlich nicht genug Schneeliebhaber finden lassen, können wir leider nicht fahren und ihr bekommt euer Geld natürlich zurück. Wir hoffen aber, dass es dazu nicht kommen wird.
Bei Fragen wende dich an die oben genannte E-Mail-Adresse oder komme im Büro vorbei.

Wir freuen uns auf dich!

Mo, 12.01.15
Teamtreffen Arbeitskreis TCM München
ab 18:00
ZeUS Poliklinik, Pettenkoferstr. 8a, Hochparterre rechts

dateien/mentor/newsletter/2015_01_januar/TCM.jpgLiebe Akupunktur- und TCM-Interessierte,

wir vom Arbeitskreis TCM möchten euch auf unsere neue Facebook-Seite aufmerksam machen:

Arbeitskreis TCM München

Hier werden ab sofort unsere Treffen sowie Vorträge von Dozenten, Veranstaltungen etc. angekündigt. Wir freuen uns über zahlreiche Besucher und Likes!


Des weiteren möchten wir euch noch über unser nächstes Treffen informieren:
Es findet am 12. Januar 2015 um 18:00 Uhr im ZeUS Poliklinik (Pettenkoferstraße 8a) statt!

Ein erfolgreiches Studienjahr wünscht das AK-Team! 


Vorlesungsreihe: Glanzlichter der medizinischen Forschung
18:30-20:00
Kleiner Hörsaal, D2.51, Ziemssenstr.1

dateien/mentor/newsletter/2014_10_oktober/Glanzlichter.jpgProf. Dr. Martin Fischer
"Ausbildungsforschung in der Medizin: Diagnosekompetenz und Lernen aus Fehlern"

Ziel der Veranstaltungsreihe „Glanzlichter der medizinischen Forschung“ ist es, Studierende ab dem ersten Semester für die Forschung zu begeistern. Zwölf hochkarätige Dozenten und Dozentinnen werden ihr Forschungsgebiet vorstellen und damit veranschaulichen, dass Spitzenmedizin und Wissenschaftlichkeit unbedingt zusammengehören.

Weiterführende Informationen finden sie auf unserer Website

Di, 13.01.15
M23-Kino: Living in Emergency (OmU)
ab 19:00
Hörsaal der Chirurgie Innenstadt, Nußbaumstr. 20

dateien/mentor/newsletter/2014_10_oktober/M23_Kino_Banner.jpg

Mit dem Film „Living In Emergency“ behandeln wir das Thema ärztliche Hilfe in Entwicklungsländern. Dazu stehen uns unter anderem die Ärztin Dorit Maoz sowie eine Krankenschwester von Ärzte ohne Grenzen Rede und Antwort.

Das M23-KINO ist ein alternatives Lehrangebot der LMU und zeigt für Medizinstudenten aller Semester regelmäßig Filme mit medizinischem Hintergrund, über die anschließend mit Experten sowie Betroffenen diskutiert wird.
Zur Facebook-Veranstaltung.

Do, 15.01.15
Semesterrückblick WS 14/15
17:15-18:15
Großer Hörsaal, Physiologie, Pettenkoferstr. 14

dateien/mentor/newsletter/2014_12_dezember/Poster_Semesterrueckblick_WiSe1415_orange_2.jpgLiebe Studentinnen und Studenten des klinischen Studienabschnitts,

im Namen des Studiendekans Prof. Martin Fischer und den Modulsprechern der Module 1 bis 5 sowie des L-Kurses laden wir euch herzlich zu einem gemeinsamen Rückblick auf das auslaufende Semester ein.
Beim Semesterrückblick habt ihr die Möglichkeit, modulspezifische Probleme direkt mit den Verantwortlichen zu besprechen. Ihr erfahrt im Austausch mit Studierenden aus anderen Modulen, was euch an Inhalten und Anforderungen in den höheren Semestern erwartet und könnt auch eigene Einschätzungen weitergeben.
Für Getränke und Brezen ist gesorgt.

 

 

 

Wann?: Donnerstag, 15. Januar 2015
Uhrzeit?: 17:15 Uhr bis 18:15 Uhr, direkt vor dem FacharztDuell
Wo?: Großer Physiologie Hörsaal, Pettenkoferstr. 14
Wer?: Studierende, Dozenten und Modulsprecher im klinischen Abschnitt

Wir freuen uns sehr auf euer Kommen.

Euer MeCum-Evaluationsteam

FacharztDuell - Spezial: Arzt vs. Familie?
18:30-20:00
Großer Hörsaal Physiologie

dateien/mentor/bilder/FAD_11_Spezial_Familie_PlakatA2.jpgArzt sein UND eine Familie gründen?

Am Donnerstag, den 15.01.2015 diskutieren wir mit euch im großen Hörsaal der Physiologie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie in der Medizin.

Dafür haben wir je zwei Ärztinnen und zwei Ärzte eingeladen, die euch von ihren persönlichen Erfahrungen und Modellen berichten werden.

Mehr Informationen zu den Duellanten und die Möglichkeit, anonym Fragen zu stellen.

 



Fachschaft: Klinikparty
ab 22:00
Jack Rabbit, Schwanthalerstr.2

dateien/mentor/newsletter/2015_01_januar/party.jpg










★ Party der Fachschaft Medizin LMU

Kommenden Donnerstag werdet Ihr Euch fragen müssen, ob Ihr Euren Sinnen trauen könnt! - Mit Flammenwerfern, Neon-Seifenblasenmaschinen und überwältigender Deko in jeder Ecke ist für jede Unterhaltung gesorgt!

Die erste Neon-Party dieses Jahres bietet einen großen Auftakt - für einen kleinen Preis.
Für nur 4€ VVK / 6€ AK bekommt Ihr all-inclusive Neon-Körpermalfarben, Knicklichter und Sonnenbrillen, sowie einige abgedrehte Specials – lasst Euch überraschen!
Auch die Drinks können sich sehen lassen: bei Bier für nur 2,50€ lässt es sich leben wie ein König in Frankreich – und das im Herzen Münchens. Für die ersten Gäste ab 22:00h stehen von unseren zauberhaften Red Bull Ladies natürlich Welcome Drinks bereit – früh kommen lohnt!

Karten gibt es im Fachschaftsbüro der Anatomie (Pettenkoferstr. 11), der TU (Trogerstr. 8), sowie von Mitgliedern der Fachschaft in Eurem Semester!

Be there or be „where?“

Mo, 19.01.15
Organisationstreffen: BVMD goes Munich!
ab 17:30
Physiologie, Pettenkoferstr. 14

dateien/mentor/newsletter/2015_01_januar/bvmd.jpgBVMD GOES MUNICH

Die Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland - bvmd - ist ein Gremium, das allen Medizinstudierenden zur Mitarbeit offen steht. Um euch zusammen zu bringen und eurem Engagement eine Plattform zu geben, trifft die bvmd sich zu mindestens drei Medizinstudierendenversammlungen (MV) im Jahr.
Diese Mitgliederversammlungen bieten ein buntes Spektrum an Beteiligungsmöglichkeiten: Zum Einen stellt das Plenum der anwesenden Lokalgruppen der bvmd das höchste Beschlussfassende Organ der bvmd dar. Seine Aufgaben sind die Wahl des Vorstands, der Delegationen zu internationalen Treffen und die Abstimmung über eingebrachte Anträge, wie beispielsweise Positionspapiere.
Zum Anderen besteht während der Medizinstudierendenversammlung Zeit und Raum für die zahlreichen Arbeitsgruppen der bvmd zur fundierten inhaltlichen Arbeit.Und zum Schluss: Austauch und Spaß mit über 200 anderen Medizinern aus ganz Deutschland!

NEUGIERIG GEWORDEN? SEI DABEI!

München richtet die erste Winter-MV im WiSe 2015/2016 aus!
Mach bei einem der größten Medizinerprojekte Deutschlands mit!
Das erste Orgatreffen findet am Montag, den 19.1. um 17:30 in der Physiologie statt (der genauere Raum wird noch auf Facebook bekanntgegeben).

Vorlesungsreihe: Glanzlichter der medizinischen Forschung
18:30-20:00
Kleiner Hörsaal, D2.51, Ziemssenstr.1

dateien/mentor/newsletter/2014_10_oktober/Glanzlichter.jpgProf. Dr. Thomas Kirchner
"Molekulare Pfade für die Typisierung von Dickdarmkrebs"

Ziel der Veranstaltungsreihe „Glanzlichter der medizinischen Forschung“ ist es, Studierende ab dem ersten Semester für die Forschung zu begeistern. Zwölf hochkarätige Dozenten und Dozentinnen werden ihr Forschungsgebiet vorstellen und damit veranschaulichen, dass Spitzenmedizin und Wissenschaftlichkeit unbedingt zusammengehören.

Weiterführende Informationen finden sie auf unserer Website

Di, 20.01.15
M23-Skiausflug WS 2014/15
06:45-18:00
Ehrwalder Almbahn

dateien/mentor/newsletter/2015_01_januar/M23-Skiausflug.jpgServus liebe Skihasen und Pistenraudis, 

wie jedes Jahr gibt es wieder einen Modul23-Skiausflug. Dieses Semester fahren wir am Dienstag, den 20.01.2015 ins Skigebiet Ehrwalder Almbahnen südlich der Zugspitze.

Treffpunkt: 6:45 Uhr (Ziemssenstraße 1), Abfahrt: 7:00 Uhr
Der Unterricht fällt an diesem Tag für alle Mitfahrer aus, Unterschriften gibt's von den Dozenten im Bus. Die Rückfahrt ist für 18:00 Uhr geplant.

Kosten: Skifahrer/ Snowboarder + Busticket & Skipass: 49 Euro; Nichtskifahrer: 15€
Equipment (Skiausrüstung, Schuhe, Rodel) kann geliehen werden.

Anmeldung: Per Mail an ausflug.m23@outlook.com (Name, Matrikelnummer) & Überweisung.
Bewerbungsfrist: 12.01.2015! Weitere Infos hier!

Bitte überprüft euren Versicherungsschutz, die Alpen bieten immer Risiken. Es handelt sich nicht um einen Betriebsausflug, bei dem die Gemeindeunfallversicherung für Unfälle aufkommt, ihr fahrt auf euer eigenes Risiko mit.

Wir hoffen auf zahlreiche Anmeldungen und freuen uns auf einen tollen Tag!
Daniel Fromberger, Felix Wenner, Mario Bachmann, Markus Irger, Stefan Kassumeh

Do, 22.01.15
Teamtreffen: MigraMed
ab 19:30
Physiologie, Pettenkoferstr. 14

dateien/mentor/newsletter/2014_11_november/Logo - MigraMed.png

MigraMed München ist eine studentische Initiative, die sich dafür einsetzt, die Situation von Asylsuchenden im Raum München zu verbessern. Aufgrund von sprachlichen, sozialen und kulturellen Barrieren ist Asylsuchenden der Zugang zu adäquater medizinischer Versorgung erschwert.

Wir bieten Begleitung bei Arztbesuchen an, organisieren Dolmetscher und leisten Hilfestellung bei der Vermittlung an Fachärzte. Außerdem halten wir einmal in der Woche eine Sprechstunde in den Räumen der Caritas ab und eine Weitere in der Bayernkaserne. Mittlerweile bieten wir auch, in Kooperation mit der Caritas, Kurse über das deutsche Gesundheitssystem und zu weiteren medizinischen Themen für die Flüchtlinge an.

Wir suchen immer Medizinstudenten aus allen Semestern, die uns bei unserer Arbeit unterstützen wollen!
Schreibt uns einfach an migramed.muenchen@googlemail.com oder auf MigraMed München oder kommt beim nächsten Teamtreffen am 22. Januar um 19:30 Uhr  in der Physiologie vorbei. (der genaue Ort wird noch über Facebook bekannt gegeben!)

Mi, 28.01.15
Öffentliche Abschlusspräsentation Arzt und Unternehmer
18:30-21:30
Instiut für Ethik, Geschichte und Theorie der Medizin, Lessingstr. 2, Seminarraum Erdgeschoss

dateien/mentor/newsletter/2015_01_januar/AuU_Poster.jpgWie gründe ich eine erfolgreiche Praxis? 
Was brauche ich eigentlich um eine erfolgreiche Praxis zu führen? 
Muss ich dafür BWL studieren?
Wen brauche ich um das alles zu organisieren?

Über ein Semester hinweg haben drei Gruppen, unter Beratung zahlreicher Fachleute aus der Praxis (unter anderem: Kassenärztliche Vereinigung, Management, Buchhaltung, Marketing, Steuer- und Finanzwesen, Ethik), eine detaillierte und realistische Planung für eine Niederlassung ihrer Wahl erstellt.

Seid dabei, wenn Eure Kommilitoninnen und Kommilitonen Ihre Businesspläne dem Expertenkomitee vorstellen und gewinnt einen Eindruck des Kurses!

Auf Euer zahlreiches Erscheinen freuen wir uns!

Sa, 31.01.15
Anmeldefrist: Frühjahrsakademie Medizin und Menschlichkeit
dateien/mentor/newsletter/2015_01_januar/MuM.jpgWir möchten auch dieses Jahr wieder auf die Frühlingsakademie Medizin und Menschlichkeit (vom 15.-20. März 2015 in Weyarn bei München) hinweisen. 
 
Medizin und Menschlichkeit e.V. (MuM) vereint Medizinstudierende, junge Ärzte und Angehörige anderer Heilberufe mit der Vision, auch unter herausfordernden Rahmenbedingungen das Prinzip Menschlichkeit wieder in den Mittelpunkt der Medizin zu stellen.
 
Unsere Frühlingsakademie bietet einen lebendigen, kreativen und anspruchsvollen Lern- und Erfahrungsraum, in dem die TeilnehmerInnen ihren einzigartigen Weg hin zu einer menschlicheren Medizin entwickeln können. Themen und Qualitäten, die wir dabei ansprechen, sind u.a.:
  • Wahrnehmung und Kommunikation in Wort und Berührung,
  • Verantwortung und Selbstfürsorge,
  • Achtsamkeit und Mitgefühl,
  • Rollenbild und Werte,
  • Individualität und Authentizität,
  • Visionen und konkrete Umsetzung.
Für weitere Infos und zur Anmeldung siehe: 
 
Das MuM-Akademieteam 2015

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Du hast selbst Termine oder Veranstaltungen für den Newsletter?
Dann schreib uns an news@mecum-mentor.de!

Nächster Redaktionsschluss: Freitag, 30.01.2015


MentorTracks #04 - Prof. Schelling im Interview!

Video-Interviews zu spannenden und außergewöhnlichen Lebenswegen von Mentoren

Kann Allgemeinmedizin spannend sein?
Heute berichtet Prof. Dr. med. Jörg Schelling, Kommisarischer Direktor des Instituts für Allgemeinmedizin (LMU) wie er erst Geschichte, Japanologie und Nordistik studierte, plötzlich vom Bruder für Medizin eingeschrieben wurde, und nach einigen Umwegen schließlich eine hausärztliche Gemeinschaftspraxis übernahm.

Prof. Schelling erzählt von seinen Kindheitsträumen, Vorbildern, seinem Familienleben und wie man über ein paar “Haken” mit eigenen Vorstellungen und ein bisschen Zufall genau die Berufung findet, die zu einem passt ...

Du möchtest selbst so interessante Ärzte wie Prof. Dr. med. Schelling kennenlernen?
Melde dich
hier einfach mit deiner Campus-Kennung
an und finde deinen persönlichen Mentor!

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Famulaturbericht:
30 Stunden "on-call"

und unterwegs mit "Rent-a-Wreck"

Chirurgie - Chris Hani Baragwanath Hospital & Charlotte Maxeke Hospital - Johannesburg, Südafrika

Im Sommer 2014 (Ende Juli – Anfang Oktober) verbrachte ich mit einem Kommilitonen 10 Wochen in Südafrika. 8 Wochen davon arbeiteten wir in 2 Krankenhäusern in Johannesburg (Chris Hani Baragwanath Hospital + Charlotte Maxeke Hospital), die restlichen zwei Wochen bereisten wir das Land.

Gleich vorne weg: Ja, wir wussten Johannesburg liegt auf der Südhalbkugel, was für uns eine Bonus Runde Winter/Frühling bedeutete (ohne Skifahren). Aber wie sich dann herausstellte, ist das was Südafrikaner als „Winter“ bezeichnen, wenn über Tag  die Sonne scheint (und das tat sie, ohne Übertreibung, die ganzen 8 Wochen – 2 Tage gabs mal Regen) durchaus mit T-shirt zu bestreiten. Später stellte sich auch der Frühling ein, was dann auch mal 25 grad mit sich brachte.

Also alles halb so wild.

Die Bewerbung

Läuft über einen Kontakt an der dortigen Uni Witwatersrand. Einfach die Webpage konsultieren. Dort findet man auch ein Dokument „Application for admission as a temporary medical Student“, in dem man eine ganze Menge ausfüllen muss. Am Wichtigsten die Kategorie: Wo willst du arbeiten und in welcher Abteilung. Hier mit gekoppelt sollte auch die Vorlaufzeit mit Bedacht gewählt werden. Wer in die Abteilung Unfallchirurgie (Trauma) am Baragwanath Hospital will, sollte sich mindestens 1 – 1,5 Jahre vorher bewerben. 

Die Klinik

Die ersten vier Wochen: Baragwanath – Surgery

Das größte staatliche Krankenhaus Afrikas und das größte Krankenhaus der südlichen Hemisphäre (Wikipedia – Eigenwerbung?) liegt in Soweto (=South west township), einem ehemaligen Township von Johannesburg. Mir hat dieses Krankenhaus am besten gefallen. Es war faszinierend zu sehen wie eine medizinische Einrichtung funktionieren kann, deren Infrastruktur eine solche Belastung durch einen enormen Patientenansturm erfährt. Als Beispiel: dort kommen in einer Woche die gleiche Anzahl an Kinder zu Welt, wie in Dachau in einem Jahr. Wenn die Kreissäle voll sind, auch mal auf dem Gang.

Hiermit möchte ich nicht den Eindruck erwecken, dass dort Chaos herrscht. Es soll einen Eindruck der Rahmenbedingungen geben, in denen Ärzte dort jeden Tag mit Selbstverständlichkeit arbeiten und dadurch das Funktionieren des Hauses gewährleisten.

 

Die zweiten vier Wochen: Charlotte Maxeke Johannesburg Academic Hospital - Trauma

Auch ein großes staatliches Krankenhaus, mehr zentral gelegen. Hat visuelle Ähnlichkeit mit dem Toaster von Großhadern. Beschilderung/Nummerierung jedoch deutlich komplizierter und verwirrend. Bezweifele immer noch, dass mein Kommilitone eigenhändig ohne sich zu verlaufen (und durch telefonische Beratung) zum Parkhaus gefunden hätte. (Sorry)

Der Stationsalltag

Unser Alltag konnte von uns stark mitgestaltet werden. So wechselten wir am Anfang auf eigene Faust die Station und bestimmten selbst an welchen Tagen wir arbeiten gegangen sind. Natürlich gibt es dort aber auch Arbeitszeiten, an die man sich halten konnte/sollte. Der normale Arbeitstag eines Assistenzarztes beginnt um 7 Uhr mit der Frühvisite. Danach entscheidet der „on-call“ Status wie der restliche Arbeitstag aussieht. Ist man nicht „on-call“ dauert die Arbeit auf Station bis ca. 17 Uhr. „On-call“ bedeutet, dass man nach der Frühvisite und der anfallenden Arbeit auf Station, die es zu erledigen gilt, zur Notaufnahme geht und hier weiterarbeitet. Ab hier beginnt der eigentliche Arbeitstag und geht bis um 7 am nächsten Morgen (24h-shift). Danach nimmt man wieder an der Frühvisite teil und erledigt die Arbeit auf Station. Dies führt regelmäßig zu Arbeitszeiten von über 30h.

Wie oben erwähnt ist man in seiner Arbeitseinteilung sehr frei. Das on-call arbeiten ist für die Assistenzärzte dort normal. Sie haben im Monat meistens nur 3 Tage komplett frei und arbeiten oft auch „back-to-back“ was bedeutet, dass sie eine 30h + Schicht leisten, schlafen gehen und am nächsten Morgen direkt wieder die nächste 30h Schicht arbeiten müssen.

Persönlich erlebten wir in den „on-call“ Schichten immer am Meisten und durften hier auch am meisten machen.

Zu deinen Aufgaben in der Notaufnahme zählten (je nach Zustand der Patienten): Patienten eigenständig aufnehmen (Anamnese + Körperliche Untersuchung), Erste Anordnungen (Radiologie, Labor). Dazu gehörten als Skills: Blutabnehmen (venös), femoral/radial arterielle Blutabnahme, Zugang legen, EKG schreiben/beurteilen, Sonographie (FAST).

Später in der Unfallchirurgie (im Team): Resuss (ABCDE Schema leitend durchführen) und Maßnahmen einleiten und durchführen: Zugang legen, arterielle Blutabnahmen, Nähen, Thorax-Drainage.

Bei allem wurde man immer, oder bis ein begleitender Arzt der Überzeugung war, dass man den Eingriff beherrscht, vom Fachpersonal begleitet. Durch diese 1:1 Betreuung wurde eine extrem motivierende Lernatmosphäre geschaffen, die ich in dieser Weise in meinem Studium in Deutschland oder bei Famulaturen noch nicht erlebt habe.

 Letztendlich ist es dem Studenten überlassen ein persönliches Gleichgewicht zu finden, zwischen dem was einem an Möglichkeiten geboten wird und dem was er leisten kann oder zu leisten bereit ist. So hoffe ich, dass man dazu als Student, mit wenigen Jahren an Erfahrung im medizinischen Umfeld im Stande ist. 

Freizeit

Ein paar Wochen bevor ich nach Johannesburg aufbrach, saß ich im Hausarzt Blockpraktikum in irgendeiner Praxis außerhalb der Erreichbarkeit des U-Bahn Netzes von München. Ich unterhielt mich mit dem Hausarzt über die bevorstehende Reise, der mir unmissverständlich klarmachen wollte, dass ich so gekleidet aber keinesfalls dort herumlaufen könne. Hiermit brachte er das zum Ausdruck, was wahrscheinlich das Image der Stadt Johannesburg darstellt. Dass dieser Eindruck nicht begründbar ist und dass sich die Stadt in den letzten Jahren sehr stark geändert hat, kann ich nur bestätigen. Wir wurden in den 8 Wochen nicht ausgeraubt, nicht mit Messer, Pistole, etc. bedroht,  und wir haben unser Auto ohne (zusätzlich durch unseren Besitz herbeigeführten) Kratzer oder Delle wieder abgeben können.

Das Schlimmste was uns passierte, war ein beinahe Zusammenstoß mit einem vollbesetzten Taxibus (Taxibus ist dort das öffentliche Verkehrsmittel Nr. 1 und vollbesetzt heißt mind. 5 Menschen mehr im Bus, als der Hersteller Sitze in die Karre gebaut hat). Im Nachhinein muss ich zugeben, dass man nicht nur auf das Navi schauen sollte, wenn man sich ungewohnt auf der linken Fahrbahn fortbewegt und damit rechnen sollte, dass ein vollbesetzter Taxibus, solches Fahrverhalten nicht toleriert und überraschend schnell zur Verfolgung des Übeltäters ansetzt. Letztendlich ist Downtown Johannesburg in der Nacht an einer roten Ampel in einem uralten Mazda (geliehen von dem vertrauenwürdigen Unternehmen „Rent-a-Wreck“ mit über 300,000 gefahrenen km) umringt von 5 zornigen Männern die mit der Faust ins Auto einschlagen, nicht der Ort an dem man sein will. Aber gut. Lösen ließ sich das Problem mit einer kurzen Missachtung der Straßenverkehrsordnung (auf der Straße herrscht dort manchmal sowieso Anarchie).

Da es also in Johannesburg sicher! ist, gibt es in der Freizeit eine Menge Dinge zu entdecken: Historisch (Apartheit Museum), Kulturell (Maboneng Viertel mit einer sehr interessanten und aufstrebenden Künstler Szene), Musik (Downtown Joburg mit einigen Bars und einem guten Electro Schuppen, Mainstream-Schuppen mit entsprehendem Publikum und Champagne-Auswahl, Jazz Bars), Natur (mehrere gut zu erreichende Natur-Reservate mit Tieren und Pflanzen etc).

Die acht Wochen Johannesburg haben nicht gereicht um sich satt zu sehen, aber das restliche Südafrika hat auch noch eine Menge zu bieten. So würde ich mir eine Tour beginnend an der Ostküste entlang nach Süden (von Durban aus, oder aus zeitliche Gründen gleich von Port Elizabeth) bis nach Cape Town nicht entgehen lassen. Dazu solltet ihr aber mind. 2 Wochen einplanen, wenn ihr auch am Ende noch ein paar Tage in Kapstadt haben wollt (und die solltet ihr euch nehmen). 

Ich hoffe ihr habt Lust auf Südafrika bekommen! Für Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Du möchtest auch gerne nach Johannesburg und hast noch Fragen?
Oder hast Du selbst eine spannende Famulatur gemacht, von der du berichten möchtest?
Dann kontaktiere uns gerne unter news@mecum-mentor.de!

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Rückblick: Mentoring Fest 2014

Wie auch in den vergangen Jahren trafen sich Anfang Dezember 2014 über 30 Mentoren aus diversen Fachrichtungen mit zahlreichen Studierenden aus allen Semestern im Mosaiksaal der Physiologie.

Begleitet und begeistert von der neu formierten Mediziner-Big Band MedRonom fanden viele Kommilitonen Rat zu ihrem weiteren Karriereweg, Doktorarbeiten oder PJ- und Famulaturplätzen. Die laut einer Umfrage unter Studenten besten Mentoren wurden in einer kurzen Preisverleihung geehrt.

Die Verköstigung durch ein kaltes Buffet sowie durch frischgezapftes Fassbier, welches erst nach Bewältigung einiger Komplikationen seinen Weg in die Krüge fand, tat ihr übriges für einen sehr gelungen und unterhaltsamen Abend.

Wir danken an dieser Stelle nochmal sehr herzlich allen Mentoren, die so zahlreich erschienen sind. Ein besonderer Dank gilt auch allen ehrenamtlichen Juniormentoren für die vielen gebackenen Kuchen und ihre tatkräftige Unterstützung an diesem Abend.

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Nächster Redaktionsschluss: Freitag, 30.01.2015