Mentoringprogramm der medizinischen Fakultät (LMU München)

Auf dieser Seite werden die wichtigen Teile des Mentoringprogramms der medizinischen Fakultät zusammenfassend dargestellt.

Das Mentoringprogramm ist die Antwort auf den von Studenten geäußerten Wunsch (siehe Umfrage) nach mehr persönlicher Betreuung im Studium durch die Fakultät.

So soll jeder Student an unserer medizinischen Fakultät in Zukunft in ein organisiertes Betreuungsnetzwerk eingebunden werden und einen qualifizierten Ansprechpartner für seine Belange haben.

Das Mentoringprogramm besteht aus zwei Hauptkomponenten:

Peer-Mentoring (Vorklinik)

Auch in der Vorklinik bemühen wir uns, ein gutes Mentoring-Programm zu etablieren - in Form eines Peer-Mentoring Programms.

Um die 1000 Studenten in einem Semester, ein komplett neues Umfeld, eine Vielzahl an Prüfungen, organisatorische Schwierigkeiten und dazu noch jede Menge soziale Verpflichtungen und neue Freunde - der Studienbeginn ist immer ein spannende und herausfordernde Angelegenheit.

Da ist es mehr als nützlich, einen oder mehrere Ansprechpartner aus höheren Semestern zu kennen, die entweder das Ganze schon hinter sich gebracht haben, die richtigen Informationen bereithalten oder zumindest die Menschen an der Fakultät kennen, die man fragen kann. 

Dafür gibt es die Juniormentoren - das sind engagierte Medizinstudenten aus allen Semestern, die einmal im Jahr über ein kurzes Bewerbungsverfahren ausgewählt werden. Diese fungieren dann als erwähnte Ansprechpartner für Kommilitonen und haben eine weitere wichtige Rolle: Sie organisieren Events und Ausflüge für die Studenten der Fakultät. Hierbei werden sie vom MeCuM-Mentor Projektbüro tatkräftig unterstützt und geniessen gleichzeitig volle gestalterische Freiheit.

Mehr dazu findest du in der Kategorie Peer-Mentoring.

1:1 Mentoringprogramm (Klinik): Individuelle Mentoren

Ziel ist es, jedem Studenten im klinischen Abschnitt Zugang zu einem Fakultätsmitglied als Mentor zu ermöglichen. Idealerweise sollten sich Mentor-Beziehungen spontan finden und entwickeln. Mangels einer etablierten Mentorenkultur an unserer Fakultät ist dies aber leider bisher eher selten. Um das zu ändern, wollen wir eine minimale aber vorgeschriebene Interaktion zwischen Studenten und potentiellen Mentoren einmal im Semester einführen.

Ein halbstrukturiertes Treffen, zu Semesterbeginn ist mit diesem Mentor vorgesehen. Während dieser Treffen soll der Student kurz-, mittel- und langfristige Ziele definieren und mit seinem Mentor besprechen. Ansonsten steht es den Studenten weitgehend frei, weitere Themen für das Mentorengespräch vorzugeben. Dies könnte zum Beispiel die Doktorarbeit, andere Nebentätigkeiten, Famulaturen, das Praktische Jahr, Karriereplanung, Stipendien, Auslandsaufenthalte, Persönliches oder Ähnliches betreffen.

Dabei wird einer spontan entstandenen Mentoren-Beziehung immer der Vorzug gegeben - Studenten und Mentoren dürfen sich also primär gegenseitig selbst finden. Um dies weiter zu erleichtern und für die vielen Studenten, die spontan noch keinen passenden Mentor gefunden haben, haben wir diese Website aufgebaut. Hier können Studenten sowie am Programm teilnehmende Mentoren "Profile" erstellen. Durch den Vergleich von Interessen- und Fachrichtungen wird dem Studenten so eine Auswahl an potentiellen Mentoren angeboten, von denen er einen aussuchen soll. Sollte die Online-Variante nicht passend sein, bieten wir Studierenden auch eine persönliche Beratung an. Hierfür einfach bei uns melden!

Falls die Mentorenbeziehung floriert und beide Beteiligten dies wünschen, bleibt das Fakultätsmitglied weiterhin Mentor und damit Ansprechpartner des Studenten. Falls nicht, kann der Student ein weiteres "Matching" mit einem neuen Mentor veranlassen. So wird die Chance auf eine fruchtbare Mentorenbeziehung bei vertretbarem Aufwand maximiert.

Mehr Informationen für Mentoren und Mentees.